Fuck the Robinson Club ! Cluburlaub mal anders

Wie schon im Titel beschrieben geht es hier nicht um All Inclusive Massenbesäufnisse, sondern eher um das, was die Leser von Feierei wirklich interessieren könnte.

“Wo geh ich hin wenn ich in einer anderen Stadt bin?”

Die meisten Partygänger aus diesem, unserem schönen und unantastbaren Feierei-Imperiums werden dazu bestimmt die eine oder andere Story parat haben.

Wer hat das nicht gemacht? Sich mit Freunden oder vermeintlichen Kumpels ins Auto gesetzt um gefühlte

30 Stunden,

200 Pinkelpausen (wenn Frauen mit dabei sind),

15 L Bier und 2 L Jägermeister später

an seinem Ziel den Club, das Festival oder den Dj zu sehen von dem man schon soviel tolles gehört hat und dann festzustellen:

“Boah is dat scheiße hier wo kann man noch hin?”

Da sei euch jetzt geholfen. Viele unserer Autoren können können Heimvorteile in anderen Städten, außerhalb des Imperiums vorweisen (Job, Studium, usw.).

So könnte uns House-Ikone und Vorzeigemoralapostel Don Rossi was zu Stuttgart erzählen,

Schranzgott und Imperatormoderator Leptomorph (der zunehmend durch Weichheit auffällt) was zu Bremen schreiben,

Imperiums- Kassenwart und Ravelinefotoprostituierte Macell etwas zu Hamburg

und ich Imperiumshausmeister für Technische Angelegenheiten und Volksmusikexperte kann euch was zu Berlin erzählen.

Und genau damit fange jetzt mal an:

Clubs in Berlin:

Weekend

Einlass: Entweder ihr habt einen Platz auf der Gästeliste oder bucht euch bei Germanys Next Topmodel 10 Frauen und ihr habt eine gute Chance rein zu kommen.

Seit 2004 ist der 12. Stock im ehemaligen Haus des Reisens am Alexanderplatz ein Mekka für Clubbesucher mit Weitblick: Was damals noch nahezu eine Pioniertat war – seinen Gästen von der Tanzfläche aus eine grandiose Aussicht über die Stadt zu bieten – hat mittlerweile etliche Nachahmer gefunden.

Doch auch die inneren Werte des bei lässig-unterkühlten Mitte-Menschen und euphorisierten Club-Touristen gleichermaßen beliebten Weekend können sich sehen lassen: Eine imposante 360°-Bar mitten im Raum und eine mobile Lounge-Landschaft – die mit dem Architekturpreis Berlin 2006 ausgezeichnet wurde – beeindrucken nachhaltig.

Längst muss man sich allerdings nicht mehr „nur“ auf den Hauptbereich beschränken: Drei Stockwerke höher wartet seit dem Frühjahr 2007 der „15th Floor“ als edle Afterhour-Location im bunten Disco-Design und wen es noch weiter hinauf zieht, der lässt sich den Wind auf der Dachterrasse um die Ohren pfeifen.

Auf die Plattenteller kommt im Weekend nahezu ausschließlich extrem geschmackssichere elektronische Musik in Form von House, Deephouse, Techno und Electro, aufgelegt von Resident-DJ’s wie Tobi Neumann, Tiefschwarz oder Phonique und hochkarätigen internationalen Gästen.

Am Alexanderplatz 5
10178 Berlin

Watergate

Einlass: Früh kommen (1 Uhr) und Mischungsverhältnis beachten (Mann/Frau = 1/1 oder besser 1/2)

In einem Neubau direkt am Wasser an der Oberbaumbrücke und damit der Schnittstelle zwischen Friedrichshain und Kreuzberg begeistert das Watergate ein feierfestes Publikum und anspruchsvolle Musikkenner gleichermaßen.

Das qualitative Booking aus den Bereichen Electro, House, Techno und Minimal hat dem Club mit seinem reduzierten Inventar, flachen Ledersitzgruppen und Leuchtröhren schnell einen internationalen Ruf verschafft.

Für den sorgt auch der grandiose Ausblick: Der „Waterfloor“ im unteren Bereich macht seinem Namen alle Ehre, bietet – wie auch der Steg im Sommer – dank großer Fensterfront eine ungetrübte Sicht direkt über die Spree auf den Sitz eines großen Musiklabels.

Hier lässt sich in den Morgenstunden der Sonnenaufgang bei klickerndem House und einem kalten Drink genießen – während auf dem Mainfloor eine Etage höher Peaktime-Hits dem Zenith entgegen steuern.

Berghain Panoramabar

Einlass: Tja, immer anders bin zwar immer rein gekommen konnte mir aber nie erklären aus welchem Grund die Leute abgewiesen werden (gutausehende Frauengruppen, Pärchen, usw). Das heißt im Prinzip kann ich nur einen Tip geben: Früh kommen, Schräg/Schwul/Lesbisch/Durchgeknallt/Clubbig aussehen, Glück haben.

Bis zum Januar 2003 arbeitete der bereits jetzt als legendär zu bezeichnende Vorgängerclub „Ostgut“ an seinem Mythos, seit dem Winter 2004 knüpfen das Berghain und die Panorama Bar an neuer Stelle an den guten und mittlerweile weltweit zu vernehmenden Ruf an, im Hinblick auf elektronische Musik und qualitatives Booking als erste Adresse in Berlin zu gelten.

In einem 50 Jahre alten Heizkraftwerk erwartet den anspruchsvollen Clubbesucher ein industrieller und mit einer erstklassigen Soundanlage ausgestatteter Techno-Himmel und den Unvorbereiteten eine Erfüllung seiner kühnsten Vorstellungen: Hier geht man nicht aus, hier wird professionell gefeiert – zum Beispiel mit Darkrooms, explizit ausgelebter toleranter Einstellung und Nächten, die gerne auch mal fast nahtlos in den nächsten Abend übergehen.

Dabei zu sein bleibt für manch einen Anreisenden allerdings ein nahezu unerreichbarer Traum: Nicht nur das gute Booking des Berghains sorgt über die Stadtgrenzen hinaus für Aufsehen – mindestens ebenso berühmt und berüchtigt ist es für eine strikte Selektion an Berlins vielleicht härtester Club-Tür.

Am Wriezener Bahnhof 20

10243 Berlin

so das war Part 1

Morgen geht es weiter

nur um das vorweg zu nehmen: Es gibt mir bekannte 50 – 60 Clubs die jedes Wochenende geöffnet haben und ich werde versuchen davon die Besten hier zu präsentieren.

Also look out for Part 2 und hofft auf Clubtouren durch die anderen Städte von den anderen Jungs

Die Beschreibungen zu den Clubs kommen von www.berlin.de

Tags: , , , , ,



Related Posts

2014.05.09.toni-rios-lightplanke-bremen
Auftakt zur Technovibrations mit Toni Rios (Verlosung)
2013.04.19.tag-rf-hamburg
Brainstorm meets electronical vibes (Verlosung)
2015.11.06.Joston-ev-wasserschaden-hamburg
Flotter Dreier bei electronical vibes am 02.09.16
2015.04.10.monoloc-hamburg-1
District 66: neue Veranstaltungsreihe im Hamburger Uebel...
Sven Väth
Nach 5 Jahren zurück in Hamburg: Sven Väth am 09.05. im Do...
2015.01.03.dirty-trip-waagenbau-hamburg-hk
Auch 2015 fängt schmutzig an: Tobitob bei Dirty Trip (Verlo...


  • http://myspace.com/djdonrossi donrossi

    Einspruch: Ich bin kein Moralapostel…..ich kenne gar keine Moral!

  • leptomorph

    ich möchte darauf hinweisen, daß man bei den GMF-partys im weekend keine probleme an der tür hat. und jetzt frag nicht, warum ich mich da rumtreibe :D

  • http://www.myspace.com/theascentcom theascent

    töff töff. ich weiß doch warum du da bist :)
    ne aber im ernst die gmf partys sind sonntags nicht nur anlaufpunkt für marcos sondern auch für viele studis, alose und andere die sich den montag sagen wir mal “freihalten” können :)