Klubsterben auf dem Kiez wegen Rauchverbots?

Wie das abendblatt heute berichtete, hat das Molotow am Spielbudenplatz den Mietvertrag aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt. Auch das Kukuun feiert heute seinen letzten Tag. Als Hauptgrund wird das Rauchverbot und der damit zurückgegangene Getränkeumsatz von 30 Prozent angegeben. Während ersterer Club zu den etablierten Clubs gehört, kränkelt allerdings das Kukuun schon seit längerem herum.

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  • http://myspace.com/djdonrossi donrossi

    Ich denke nicht, dass es mit dem Rauchverbot zu tun hat. Woanders schließen die Clubs auch: http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/452231/Duesseldorfer-Discos-machen-dicht.html

  • Ma-Cell

    Deswegen hab ich dem Ganzen auch ein Fragezeichen rangesetzt. Andererseits sind die Gegebenheiten von Region zu Region unterschiedlich. Noch nie haben bei mir im Stadtteil soviele kleine Kneipen seit Jahresbeginn geschlossen. Wie ist denn die Situation bei dir vor der Haustür?

  • http://myspace.com/djdonrossi donrossi

    Die Situation ist die gleiche… Die Gastro hat es heute nicht leicht. Natürlich sind die Gastronomen nicht begeistert über das Rauchverbot, und ich verstehe auch ihre Angst dadurch Kunden zu verlieren (insbesondere durch die lächerliche Inkonsequenz in der Politik). Aber das Problem liegt viel mehr daran, dass die Leute lieber zuhause trinken, als viel Geld unterwegs auszugeben. Insbesondere sieht man das an den Clubs und Events: Da wird bis zum Anschlag vorgeglüht und nur ein oder 2 Getränke im Club konsumiert.

  • Ma-Cell

    Dem stimm ich dir soweit zu. Das gleiche beobachte ich hier auch, allerdings nicht in einem so erschreckenden Ausmaße.

  • olli

    Wenn die Deutschen eins können, denn heulen. Eine so dermaßen durchwachsene Reaktion auf das Rauchverbot… Leicht albern, bis dumm. Unabhängig von den beiden Clubs, alle kleineren Läden stellen sich ja so an.

  • Björn

    Naja, das Kukuun hatte sich nie wirklich etabliert, was auch an der Ententschlossenheit bezgl. der Zielgruppe lag. Um’s Molotov ist’s sehr schade, da war ich vor ~15 Jahren sehr oft, aber die Zeiten für kleine Indie-Clubs sind einfach vorbei. Würd’ mich nicht wundern wenn’s auch das Kir irgendwann trifft…

  • Ma-Cell

    Ja, um’s Molotow ist es wirklich schade. Hab dort schöne Abende verbracht. Vielleicht zieht aber der Betreiber einfach auch nur einen Schlussstrich. Denn irgendwann ist einfach schluss. Und man soll ja gehen, wenn es am schönsten ist.

  • kukuun

    hier sieht man, zu was falsche und ungenaue Informationen führen. Das kukuun hatte kein Problem mit dem Rauchverbot. Das kukuun ist auch nicht aufgrund von Unwirtschaftlichkeit geschlossen worden. Vielmehr hat sich das kukuun in sechs Jahren deutlich aufwärts bewegt. Der Grund ist eine “freundliche Übernahme”. So ist es, wenn man sich in Spekulationsobjekten befindet. Zumindest spricht die baldige Neueröffnung des kukuuns an einem neuen (Kiez)Standort dafür, dass wir es hier mit anderen Gründen zu tun haben.

  • Ma-Cell

    Also hat sich das abendblatt das mal wieder zurechtgeschrieben???

  • taktvoll

    und das??

    filiale hamburg hat sich dann wohl erledigt. klingt ja trés symphatique!

    Moin Leute, es geht um die Location 9005 (Kukuun) , ehemals Last Minute in der Talstraße.

    Das der Laden kein Glücksgriff ist, ist kein Geheimnis. Aber nachdem die Betreiber (Andreas & Andreas) am Samstag, den 18.10.2008 die Kripo gerufen, somit die Party gesprengt und die DJs ans Messer geliefert haben (einer wurde sogar abgeführt, wegen nichts), möchten wir eindringlich vor dem Laden und ihren Betreibern warnen, mit Partyspaß hat das ganze leider nichts mehr viel zu tun.

    Wir können Euch nur raten, diesen Laden zu boykottieren

    aus einem myspace bulletin entnommen… und der kommt von so ziemlich allen – vertrauenswürdigen – personen aus dem hamburger partykosmos…

  • taktvoll

    bzw.

    Moin Leute,

    ich komme erst jetzt dazu, da ich bisher kaum in Worte fassen konnte, was uns am 18.10. im 9005 (kukuun) / Talstrasse 9, wiederfahren ist.

    Wärend ich auf der ersten Veranstaltung sieben Stunden damit beschäftigt war, mir die Beschwerden über die Türsteher anzuhören,
    bin ich froh gewesen, dass beim nächsten Date nicht mein Liveact rausgeschmissen wurde.

    Türsteher hin oder her, tragbar sind sie zwar nicht, aber letztlich setzen sie die Politik des Ladens um.

    Am 18.10 sah es so aus, dass die Kripo gerufen wurde, weil einer der Künstler konsumiert haben soll.

    Ausschließen will ich das nicht. Doch glaube ich, dass bei der Kripo nicht nur gemeldet wurde das nur konsumiert wird.

    Anders ist das Aufgebot von mindestens 6 Beamten nicht zu erklären.

    Die Party war zu ende und einer meiner Leute wurde mitgenommen.

    Letztendlich wegen nichts!

    Ich habe die Konsequenz daraus gezogen, und die noch offenen Dates in diesem Laden abgesagt.

    Von mir aus können sich die Betreiber (kukuun) mal ordentlich links und rechts ins Knie fassen.

    Ich werde in diesen scheiß Laden keinen Fuß mehr setzten, wer es dennoch wagt, der passt besser auf, dass er nicht verhaftet wird!

  • http://www.allaboutblog.info Opal

    hier sieht man, zu was falsche und ungenaue Informationen führen. Das kukuun hatte kein Problem mit dem Rauchverbot. Das kukuun ist auch nicht aufgrund von Unwirtschaftlichkeit geschlossen worden. Vielmehr hat sich das kukuun in sechs Jahren deutlich aufwärts bewegt. Der Grund ist eine “freundliche Übernahme”. So ist es, wenn man sich in Spekulationsobjekten befindet. Zumindest spricht die baldige Neueröffnung des kukuuns an einem neuen (Kiez)Standort dafür, dass wir es hier mit anderen Gründen zu tun haben.
    +1

  • Feierloch Horsten

    Unsere Antwort auf das Rauchverbot ist unser privater Partyraum “Feierloch Horsten”.
    Wir machen an jedem ersten Samstag im Monat eine Privatparty!!! Infos auf unserer Facebookseite!!!

  • joey

    Wer hält sich auf dem Kiez denn bitte an das Rauchverbot O_o