Made in Germany: Mayday 2012

Nur noch wenige Tage und dann wird für viele das Ortsziel Dortmund sein, denn der Tanz in den Mai findet schon seit 20 Jahren auf der Mayday statt.

„Made in Germany“ lautet das Motto der diesjährigen Mayday, welche am 30. April mit über 50 DJs und LiveActs aus der ganzen Welt auf fünf Floors in den Dortmunder Westfalenhallen stattfindet. 1991 fand die erste MAYDAY statt und war Startschuss einer neuen Jugendkultur. Ihr 20-Jähriges feierte die „Mutter aller Raves“ im letzten Jahr mit einem neuen Besucherrekord.

Jetzt verleiht sich die Veranstaltung selbst das Gütesiegel „Made in Germany“ und erwartet erneut über 25.000 Raver in Dortmund. Paul van Dyk aus Berlin, Carl Cox aus London und Motor aus New York sind Beleg für die Internationalität des LineUps. Auf fünf Floors wird gefeiert, darunter ein Classic-Floor mit den DJs aus den Anfangsjahren.

27.000 Besucher kamen im vergangenen Jahr zum 20-jährigen Jubiläum von MAYDAY nach Dortmund – das war ein neuer Rekord. Was vor zwanzig Jahren noch als Modeerscheinung abgestempelt wurde, hat sich längst als Jugendkultur etabliert. Und das weltweit: Raves nach Vorbild der MAYDAY gibt es auf allen Kontinenten. Viele DJs sind Top-Stars der Musikszene und elektronische Musik ist omnipräsent. Deutschland gilt dabei mit als Wiege dieser Jugendkultur, die MAYDAY als „Mutter aller Raves“. Und die ist populärer denn je: Am 30. April werden erneut über 25.000 Besucher in den Dortmunder Westfalenhallen erwartet. Also alles andere als ein alter Hut.

„Nach 20 Jahren hat MAYDAY das Gütesiegel ‚Made in Germany‘ absolut verdient“ erklärt Oliver Vordemvenne von der veranstaltenden Agentur I-Motion. „Mit MAYDAY wurde der Rave geboren und zum neuen Exportschlager. Und mit ihm Werte wie Toleranz, Respekt und Offenheit – darauf kann man ruhig stolz sein.“ Schon einmal seien entscheidende Impulse für eine Musikepoche aus Deutschland gekommen. Vordemvenne nennt Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Richard Wagner „Popstars“ der klassischen Musik. „Heute heißen sie Paul van Dyk, Sven Väth oder Westbam. Und die Musik entspricht unserem digitalen Zeitalter.“ Bei MAYDAY „Made in Germany“ kommen die über 50 DJs und LiveActs jedoch nicht ausschließlich aus Deutschland. Im Gegenteil: Künstler aus vielen verschiedenen Ländern kommen traditionell am 30.04. nach Dortmund: Carl Cox zum Beispiel aus London, Ferry Corsten aus Rotterdam oder Motor aus New York. Fehlen dürfen aber natürlich nicht die vielen deutschen Künstler, die weltweit gebucht werden und Botschafter des Exportschlagers „Elektronische Musik“ sind: Paul van Dyk, Sven Väth, Chris Liebing, Westbam, ATB, Moguai, Felix Kröcher oder Monika Kruse. Auf fünf Floors und 24.000 Quadratmetern Fläche im Gebäudekomplex der Westfalenhallen teilen sich die verschiedenen Styles auf, von House bis Trance und von Minimal bis Hardcore. Früher hieß das alles einfach „Techno“. Zum großen Jubiläum im vergangenen Jahr gab es erstmals einen „Classic-Floor“, den „Twenty Young Dome“, mit den Stars aus der Rave-Gründerzeit. Mit Mark‘Oh, Kai Tracid oder Mr. X und Mr. Y werden auch in diesem Jahr wieder einige Klassiker für nostalgisch-schöne Momente und Erinnerungen sorgen. Aber nicht nur im musikalischen Bereich hat die MAYDAY seit jeher eine Vorreiterrolle. „MAYDAY hat auch definiert, wie ein Rave überhaupt aussieht“ erklärt Vordemvenne. „Fahrbare Trussingsysteme, neuste Licht-, Ton-, Laser-, und LED-Technik: Der technische Aufwand ist enorm und mit keinem Konzert oder sonstiger Veranstaltung vergleichbar.“ So benötige man alleine in der Arena für die Licht- und Tontechnik rund zwei Megawatt Stromanschlussleistung. Genug Strom, um damit die häusliche Stereoanlage jedes einzelnen der 25.000 Besucher mit voller Lautstärke laufen zu lassen. Und laut wird es auf jeden Fall wieder.

Tickets gibt es bei uns im Ticketshop und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Natürlich bringt euch feierreisen auch dieses Jahr wieder sicher hin und zurück. Zu der Fahrt könnt ihr auch gleich die Eintrittskarte hinzubuchen. Und wer in und um Dortmund wohnt, kann sich über die kostenlose Hin- und Rückreise freuen: Mit der Eintrittskarte sind alle VRR-Verkehrsmitteln (2. Klasse) im VRRRaum kostenlos. Infos unter vrr.de

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