Review: Mega90er in der Hamburger Barclaycard Arena

2015.12.12.snap-hamburgHamburg feierte am 12. Dezember die Mega Party des Jahres, eine Zeitreise zurück in die 90er Jahre. Fünf Künstler brachten Tausende 90er Jahre Fans in der Hamburger Barclaycard Arena zusammen und ließen das besondere Feeling der 90er für einen Abend wieder aufleben.

Als erstes betrat nach der Anmoderation der Jugendschwarm vieler weiblicher Besucher East 17 die Bühne. Zwar nicht in komplett alter Formation, aber die Engländer hauten dennoch einen Hit nach dem anderen raus. Als bekanntestes Stück gehörte natürlich auch „It’s Alright“ dazu. Der Innenbereich der Arena ist bereits jetzt am Toben und feiert den Auftakt einer dreistündigen Party.

Direkt nach East 17 folgte der nächste Kracher. Mit Ihrem Hit „No Limit“ begeisterten 2 Unlimited auch an diesem Abend alle Anwesenden und brachten das Eurodance-Gefühl zurück. Es folgte ein Best of ihrer bisherigen Tracks und rundeten den Auftritt ab, welcher unter einer schwächelnden Anlage in der Arena litt.

Im Anschluss folgte der singende Zahnarzt aus Schweden. Dr. Alban spielte natürlich auch seine Hits „It’s my Life“ und „Sing Hallelujah“. Die Feiergemeinde der 90er war spätestens hier im wahrsten Sinne des Wortes am Ausrasten und Feiern. Unübersehbar: Mit Dr. Alban sind an diesem Abend die 90er definitiv zurück in den Köpfen der Besucher.

Langsam neigte sich der Abend, der mit dem Opening gegen 20.00 Uhr begonnen hat, dem Ende zu. Snap!, eine der erfolgreichsten Formation in Deutschland, lieferte in den 90ern mehrere Top10 Hits ab und verzauberte auch an diesem Abend mit Hits wie „The Power“ und „Rythm is a Dancer“ die gesamte Arena. Obwohl auch diesmal Turbo B wie schon damals beim miserablen Melt! Festival Auftritt fehlte, kam „Rythm is a Dancer“ so gut an, dass es direkt eine Zugabe gab.

Den Abschluss bildete Haddaway an diesem Abend in der Barclaycard Arena in Hamburg. Natürlich durfte auch hier sein Hit „What is Love“ nicht fehlen. Neben seinen eigenen Liedern spielte Haddaway aber auch bewusst Hits anderer Künstler wie z. B. Mobys Klassiker „Why Does My Heart Feel So Bad?“ und wurde dabei von der eindrucksvollen Stimme seiner Sängerin aus Kopenhagen unterstützt. Zwar gefiel das nicht jedem Gast und sorgte für eine gemischte Stimmung, aber dennoch konnte man in beeindruckender Weise feststellen, dass Haddaway wirklich und immer noch verdammt gut singen kann und komplett auf Playback verzichtete, was bei den anderen Künstlern an dem Abend (so wie auch schon damals) nicht immer der Fall war.

Insgesamt ein gelungener Abend in Hamburg, trotz mancher Akustikprobleme, aber dafür mit sehr guter Lichtshow. Der eine oder andere Musiktitel polarisierte auch an diesem Abend, aber letztendlich ließ er bei vielen Besuchern wieder schöne Erinnerungen aufleben, was einigen deutlich im Gesicht anzusehen war. Die Mega 90er Party tourt übrigens auch im kommenden Jahr 2016 erneut in diversen Städten. Wer also das 90er Jahre Feeling nochmals erleben oder endlich seine Lieblingskünstler aus seiner Jugend live sehen möchte, sollte sich auf jeden Fall diese Chance nicht entgehen lassen.

Text: Falko Möllenberg

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